Die drei Komponenten einer Regenwassernutzungsanlage:
- Zisterne zum Sammeln und Speichern des Regenwassers
- Hauswassertechnik zur Steuerung und Verteilung des Regenwassers in Haus und Garten
- Filtersystem zu Reinigung des Regenwassers.
Aber warum muss "sauberes" Regenwasser überhaupt gereinigt werden?
Um Regenwasser als Brauchwasser für Haus und Garten nutzen zu können, muss es vor dem Gebrauch zunächst gereinigt werden. In so fern ist das Filtersystem das eigentliche Herzstück Ihrer Anlage, denn es bestimmt, in welcher Qualität Sie das Wasser in Ihrem Haus und Garten nutzen können.
Der Regen fällt auf das Hausdach und läuft zunächst in die Dachrinne, von wo es über ein Fallrohr in einen Sammelbehälter gelangt. Hierbei gelangt jedoch leider nicht nur reines Wasser in die Zisterne. Unzählige Schmutz-, Staub- und Partikelstoffe, Blätter, Zweige, Insekten, Vogelfedern und Exkremente werden mitgeschwemmt.
Wie sieht der Standard aus?
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| Abbildung 1: Standardkonfiguration konventioneller Regenwasseraufbereitungsanlagen |
Bevor nun das Zisternenwasser genutzt werden kann, müssen diese Stoffe herausgefiltert werden. Für diese Aufgabe hat die Industrie eine ganze Reihe von unterschiedlichen Komponenten entwickelt: Fallrohrfilter, Laubfänger, Vorklärbecken, Filtertopf, Siebfilter, Wirbelfilter, Notüberlauf, beruhigter Zulauf und schwimmende Entnahmeeinheit. Sie alle haben das Ziel, das Regenwasser so gut wie möglich zu reinigen bzw. zu verhindern, dass Schmutz in Ihren Wasserkreislauf gelangt. Die Abbildung 1 zeigt eine typische Konfiguration solcher Anlagen.
Nach einiger Zeit der Nutzung klagen jedoch viele Anlagenbesitzer darüber, dass sich trotz aller Filter Schlamm und Dreck in ihrer Zisterne gesammelt hat.
Damit das gesammelte Regenwasser nicht auf Dauer zu einer unappetitlichen Brühe wird, bleibt nichts anderes übrig, als regelmäßig in die Zisterne zu steigen und diese gründlich zu reinigen. Eine lästige und anstrengende, falls durch Dienstleister ausgeführt auch teure Aufgabe.
Erfolgt dies nicht, fangen die Sedimente in der Zisterne an zu verfaulen und es entstehen erhebliche Geruchsbelästigungen. Dies führt immer wieder zu der Konsequenz, dass ganze Anlagen still gelegt werden und der Traum von der preiswerten Regenwassernutzung platzt.
Wie kommen jedoch trotz der ganzen Filterkomponenten dazu, dass Zisternen verschlammen?
Die heute auf dem Markt erhältlichen Filtersiebe haben eine Maschenweite von ca. 0,5 mm. Das sind 500 µm. Mit solchen Sieben kann man zwar Blätter, Zweige, Vögel und Insekten abfischen aber keine Staub- und Russpartikel, die sich auf dem Dach absetzen und bei jedem Regen in die Zisterne gespült werden. Im Laufe der Zeit bildet sich eine Schlammschicht im Sammelbehälter. Damit diese nicht permanent in den Wasserkreislauf des Hauses eingespült wird muss die Zisterne einen beruhigten Zulauf haben und eine schwimmende Entnahme besitzen. Der beruhigte Zulauf dient dazu, dass der abgesetzte Schlamm nicht aufgewirbelt wird und die schwimmende Entnahme sorgt für den halbwegs klaren Wasserabzug zwischen Bodenschlamm und den durch Faulprozesse entstehenden Schwimmschlamm (vgl. Abbildung 1)
Was ist bei Aquatum 300 anders?
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| Abbildung 2: Schematischer Vergleich der Feinheit von marktüblichen Filtern mit der Aquatum 300 |
Aquatum 300 ist ein einzigartiges, völlig neues Filtrationssystem für Regenwasserzisternen. Unser Grundprinzip ist, das das Regenwasser sauber sein muss, bevor es in die Zisterne kommt und dort gespeichert wird.
Durch die einzigartige Partikelrückhaltung bis zu 1 µm(0,001 mm) werden nahezu alle Staub- und Russpartikel herausgefiltert und vollautomatisch in den Abwasserkanal weggespült. Die Filterqualität ist damit etwa 500-fach besser als der derzeit marktübliche Standard (vgl. Abbildung 2).
Durch eine regelmäßige, automatische Selbstreinigung kann der Filter weder verstopfen noch trocken laufen. Selbst bei geringsten Regenmengen und langen Trockenperioden verliert das Gerät weder Funktion noch Qualität.
Keine weiteren Arbeiten, keine Zisternenreinigung und Geruchsbelästigungen mehr.
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| Abbildung 3: Regenwasseraufbereitung mit der Filteranlage Aquatum 300 |
Aquatum 300 ersetzt die meisten der heute üblichen Standardkomponenten einer Zisterne. Überflüssig werden Fallrohrfilter, Laubfänger, Vorklärbecken, Filtertopf, Siebfilter, Wirbelfilter, Notüberlauf, beruhigter Zulauf und schwimmende Entnahmeeinheit. Alles was Sie zur Ausstattung einer Regenwasseraufbereitungs- anlage noch brauchen ist die Zisterne, die Haustechnik und die Aquatum 300 (vgl. Abbildung 3).
Aquatum 300 ist nahezu wartungsfrei. Ihre einzige Aufgabe besteht noch darin, alle 6 Monate eine manuelle, zweiminütige Filterspülung auszulösen und dabei die Kontrollanzeigen des Systems zu überprüfen. Das erfolgt auch nicht etwa in der Zisterne, sondern bequem auf der Anzeigetafel der Wassertechnik in Ihrem Keller.
Die Aquatum 300 Filteranlage eignet sich für alle Regenwasserzisternen zwischen 3 und 12 m³ und ist mit jeder Hauswassertechnik kompatibel.







